Barcelona

Im Juli 2015 besuchte ich die katalanische Hauptstadt und möchte euch heute meine Lieblingsplätze zeigen.

Kleine charmante Cafés, ausgefallene Boutiquen, enge Gassen, wenige Hotels, moderne Bars und Restaurants, das ist es was „EL BORN“ zu meinem absoluten Lieblingsviertel in Barcelona macht.

Ganz klar, die Gaudi Stadt beeindruckt auch durch imposante Bauwerke und viele andere Sehenswürdigkeiten, aber El Born hinterlässt Lebensgefühl.

El Born

Die angesagtesten Kneipen und Restaurants findet man hier, nahe des Parks de Ciutadella. Egal ob man Tapas Essen, Frühstücken oder einfach nur ein Helado genießen möchte, hier ist mein Platz in Barcelona. Ausgefallene Boutiquen von einheimischen Designern liesen mein Herz  höher schlagen. Ganz beeindruckt war ich von der kleinen Kirche Santa Maria del Mar, das kleine Pardon zur großen Sagrada Familia. Ein paar hundert Meter weiter liegt das Picasso Museum.

La Rambla – Boqueria Markthallen

Die wohl touristischste Einkaufsstraße in Barcelona hat mich ganz und gar nicht begeistert. Schlechte Restaurants, viel Verkehr und viele Menschen. Aber auch hier findet man ein paar versteckte Highlights:   Die Boqueria Markthallen, für Essen und frische Produkte bin ich einfach immer zu begeistern. Trotz großem Andrang sollte man unbedingt dort gewesen sein. Für ein Abendessen nahe der Rambla empfehle ich den Placa Reial, hier findet man sehr gute (leider auch etwas teuer) Restaurants.

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Mit Musik durch den Park Güell

Die ewig im Bau befindliche Sagrada Familia, ist wohl das sehenswerteste Bauwerk von Antonio Gaudi – kleiner Tipp: online buchen lohnt sich. Mein Gaudi Highlight war aber ein anderes: der Park Guell – Was mich dort begeistert hat? Die Musik die überall durch den Park schwebt. An jeder Ecke geben Straßenkünstler ihre modernen aber auch klassischen Klänge zum Besten. Einfach Augen zu und inspirieren lassen!

Icaria Strand

Zugegeben der Sommer ist nicht die beste Zeit für eine Städtereise, aber zum Glück hat Barcelona einige Sandstrände die auch zum Relaxen einladen. Kleiner Tipp: Der Strand Barcelonetta ist meistens überfüllt, ich empfehle die Strandabschnitte die östlich davon liegen, wie z.B. Icaria Strand. Hier trifft man auch die Einheimischen und muss nicht wie eine Sardine neben der anderen liegen.

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Die Gärten des Montjuic

Zu Fuß bezwangen wir den Montjuic und stießen dabei auf einen wunderschönen Ort mit Ausblick auf die Stadt. Vor einem großen Gebäude reihen sich Bäume mit riesigen Wurzeln aneinander, der perfekte Ort für eine Pause im Schatten. Dazu gibt es einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt.

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Das waren Sie meine Highlights der Stadt, aber ich bin sicher es gibt noch viele Plätze in Barcelona die begeistern – Wiedersehen macht Freude.

Lissabon

Gutes Essen – fast an jeder Ecke!

Frischer und günstiger als in dieser Stadt geht nicht. Ich liebe Essen und vor allem gutes Essen. Das ist hier leicht zu bekommen. Vor allem im Stadtteil Alfama reihen sich kleine Restaurants aneinander, oft wird mitten auf der Straße frisch gegrillt. Auch den besten Toast meines Lebens habe ich in dieser Stadt gegessen, gleich neben der Kathedrale von Sao Vicente in einem unscheinbaren Cafe. Von den beiden Hauptstraßen sollte man sich fernhalten, denn dort ist es oftmals nicht besonders gut, dafür aber teuer. Oft gilt umso schäbiger der Laden umso besser das Essen.

Stadtführung – Gratis aber nicht Umsonst!

Lissabon Chill Out Tours bietet gratis Stadtführungen in der City an. Unser Guide war Student und zeigte uns auch Plätze, abseits von den Touristen Pfaden. Die Führung war sehr ausführlich und dauerte ca. 3,5 Stunden. Am Ende konnte jeder soviel bezahl wie ihm/ihr die Tour wert war. Ich war auf alle Fälle begeistert.

Nacht- und Partyleben

Im Stadtteil Baixa & Chiado gibt es viele kleine Gassen mit netten Bars und Restaurants. Freitags  und Samstags füllen sich die Straßen mit Menschen und vor den Lokalen wird getrunken und in chilliger Atmosphäre gefeiert bis ca. 2 Uhr früh. Wer dann noch nicht genug hat zieht einfach weiter in Richtung Tejo, am Ufer des Flusses reihen sich viele Nachtclubs aneinander.

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Ausblick von der Festung Sao Jorge

Was macht Lissabon so besonders!

Für mich ist es einfach der Charme der Stadt, die gekachelten Häuser, die gepflasterten Wege, die netten Menschen und leckere Essen sind für mich die perfekte Kombination. Die Stadt ist durch Ihre Geschichte auch arabisch geprägt, das sieht man an einigen Bauwerken und Monumenten. Zudem ist die Stadt sehr hügelig und bietet zahlreiche Aussichtspunkte von denen man über die roten Dächer blicken kann. z.B. vom Castelo de Sao Jorge oder Mein Lieblingsaussichtspunkt: Miradouro da Senhora do Monte! – Vor allem der Sonnenuntergang ist hier ein Erlebnis.

Segeln am Tejo.

Ja man gönnt sich ja sonst, bei einer Runde Wein beschlossen ich und meine Mädls kurzfristig für den nächsten Tag einen Segeltrip am Tejo zu buchen. Für knapp € 20,- pro Person (insgesamt waren wir zu 4.) bekamen wir eine 2 stündige exklusive Segeltour mit Wein soviel wir wollten. Die perfekte Entspannung am Fluss dahin zu schippern und die Stadt vom Wasser aus zu bestaunen.

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Segeln am Tejo

Meine Hotelempfehlung:

Jupiter Lisboa – moderne Ausstattung, etwas außerhalb vom Zentrum, aber nächste Metro Station nur 200 Meter entfernt, der Pool am Dach lässt einem nach einem hektischen Tag in der Stadt so richtig entspannen. Preis Leisunt – Top! 3 Nächte inkl. Frühstück im September ab € 150 pro Person.

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Über den Dächern der Stadt – Jupiter Lisboa

Must see

  • Torre de Belem – Vorab buchen lohnt sich!
  • Jeronimos Kloster – Vorab buchen lohnt sich – UNESCO
  • Castello de Sao Jorge
  • Baixa
  • Cristo Rei Statue
  • Samstag Vormittag – Flohmarkt bei Alfama
  • Ein Besuch in der Fabrica de Nata
  • Segeltörn am Tejo