Lefkas

Noch auf der Suche nach dem perfekten Urlaubsziel? Du liebst schöne Strände und türkis farbenes Wasser? Dann bist du auf der kleinen Insel genau richtig.

Die schönsten Strände Lefkas!

Platz 1.: Naturstrand Milos Beach

Vom Ort Aghios Nikitas sind es ca. 15 Minuten Fußweg bis zum Traumstrand Milos Beach. Die große Sandbucht bietet nicht nur glasklares türkisfarbenes Wasser, er ist auch in der Hochsaison nicht überlaufen, da die meisten Touristen den Fußweg nicht auf sich nehmen wollen. Leider gibt es keine Taverne am Strand und auch keine Liegen und Sonnenschirme, also muss man alles selbst mitnehmen. Aber es lohnt sich, denn nirgends sonst auf der Insel ist es so menschenleer wie hier.dav

Platz 2: Ammoussa Beach – klein aber fein

Der wirklich kleine Kiesstrand Ammoussa ist vor allem bei Schnorchlern und Schwimmern beliebt. In der Nähe gibt es nur wenig bis keine Unterkünfte also braucht man Mietauto oder Roller. In der geschützten Bucht gibt es nahezu keinen Wellengang, perfekte Bedingungen für Luftmatratzen Liebhaber. Auch Liegen und Sonnenschirme kann man sich hier mieten, 2 Tavernen befinden sich direkt neben dem Strand. dav

Platz 3: Party am Kathisma Beach!

Wer auch tagsüber gerne feiert ist am Kathisma Beach richtig. Zwei Beachclubs versprechen gute Musik und vor allem auch gute Laune. Der Strand besteht aus grobem, flach abfallendem Sand, ist ca. 2 km lang, und immer gut besucht. Hier gibt es auch ausreichend Parkmöglichkeiten für Mietauto oder Roller.burst

Platz 4: Surferparadies Vasiliki!

Der Ort Vasiliki im Süden von Lefkas ist ein Paradies für Windsurfer. Seichtes Wasser und optimale Windverhältnisse machen es möglich. Der Strand ist ca. 2-3 km lang und aus grobem Kies. Die Ortschaft Vasiliki ist mit kleinen Tavernen und Shops eine der schönsten auf Lefkas.dav

Lissabon

Gutes Essen – fast an jeder Ecke!

Frischer und günstiger als in dieser Stadt geht nicht. Ich liebe Essen und vor allem gutes Essen. Das ist hier leicht zu bekommen. Vor allem im Stadtteil Alfama reihen sich kleine Restaurants aneinander, oft wird mitten auf der Straße frisch gegrillt. Auch den besten Toast meines Lebens habe ich in dieser Stadt gegessen, gleich neben der Kathedrale von Sao Vicente in einem unscheinbaren Cafe. Von den beiden Hauptstraßen sollte man sich fernhalten, denn dort ist es oftmals nicht besonders gut, dafür aber teuer. Oft gilt umso schäbiger der Laden umso besser das Essen.

Stadtführung – Gratis aber nicht Umsonst!

Lissabon Chill Out Tours bietet gratis Stadtführungen in der City an. Unser Guide war Student und zeigte uns auch Plätze, abseits von den Touristen Pfaden. Die Führung war sehr ausführlich und dauerte ca. 3,5 Stunden. Am Ende konnte jeder soviel bezahl wie ihm/ihr die Tour wert war. Ich war auf alle Fälle begeistert.

Nacht- und Partyleben

Im Stadtteil Baixa & Chiado gibt es viele kleine Gassen mit netten Bars und Restaurants. Freitags  und Samstags füllen sich die Straßen mit Menschen und vor den Lokalen wird getrunken und in chilliger Atmosphäre gefeiert bis ca. 2 Uhr früh. Wer dann noch nicht genug hat zieht einfach weiter in Richtung Tejo, am Ufer des Flusses reihen sich viele Nachtclubs aneinander.

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Ausblick von der Festung Sao Jorge

Was macht Lissabon so besonders!

Für mich ist es einfach der Charme der Stadt, die gekachelten Häuser, die gepflasterten Wege, die netten Menschen und leckere Essen sind für mich die perfekte Kombination. Die Stadt ist durch Ihre Geschichte auch arabisch geprägt, das sieht man an einigen Bauwerken und Monumenten. Zudem ist die Stadt sehr hügelig und bietet zahlreiche Aussichtspunkte von denen man über die roten Dächer blicken kann. z.B. vom Castelo de Sao Jorge oder Mein Lieblingsaussichtspunkt: Miradouro da Senhora do Monte! – Vor allem der Sonnenuntergang ist hier ein Erlebnis.

Segeln am Tejo.

Ja man gönnt sich ja sonst, bei einer Runde Wein beschlossen ich und meine Mädls kurzfristig für den nächsten Tag einen Segeltrip am Tejo zu buchen. Für knapp € 20,- pro Person (insgesamt waren wir zu 4.) bekamen wir eine 2 stündige exklusive Segeltour mit Wein soviel wir wollten. Die perfekte Entspannung am Fluss dahin zu schippern und die Stadt vom Wasser aus zu bestaunen.

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Segeln am Tejo

Meine Hotelempfehlung:

Jupiter Lisboa – moderne Ausstattung, etwas außerhalb vom Zentrum, aber nächste Metro Station nur 200 Meter entfernt, der Pool am Dach lässt einem nach einem hektischen Tag in der Stadt so richtig entspannen. Preis Leisunt – Top! 3 Nächte inkl. Frühstück im September ab € 150 pro Person.

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Über den Dächern der Stadt – Jupiter Lisboa

Must see

  • Torre de Belem – Vorab buchen lohnt sich!
  • Jeronimos Kloster – Vorab buchen lohnt sich – UNESCO
  • Castello de Sao Jorge
  • Baixa
  • Cristo Rei Statue
  • Samstag Vormittag – Flohmarkt bei Alfama
  • Ein Besuch in der Fabrica de Nata
  • Segeltörn am Tejo

 

 

 

 

Oman

Die Weihrauchstraße, unberührte Strände, glasklares Wasser, freundliche Menschen, sicheres Reiseland, Sultanat, Delfine und Ursprünglichkeit. Für mich ist Salalah einer der schönsten Orte im Orient – noch gibt es hier Ursprünglichkeit und unberührte Strände.

Salalah – ein Ort im Umbruch

Die Strandpromenade erinnert noch mehr an ein kleines Fischerdorf, einsam stehen kleine bunte Boote am feinen Strand. Doch im Hintergrund wird gebaut die Stadt befindet sich im Umbruch. Hotels, Restaurants und Hochhäuser entstehen hier aus dem Nichts – gleich wie in Dubai sieht man überall Gastarbeiter aus Indien, Pakistan, Afrika und vielen anderen Destinationen. Doch die Stadt dahinter bietet einige schöne Bauwerke, z. B. die Moschee. Alle Außenanlagen sind grün und gepflegt. Auch abends ist es auf den Straßen sicher, dann zeigen die jungen Omanis welche großen und lauten Autos sie sich leisten können.

Wunderschöne menschenleere Sandstrände

Vom langen Palmenstrand des Rotana Salalah Resorts aus kann man kilometerweit gehen und man sieht keine Menschenseele. Zu Mittag auf meiner Sonnenliege bruzelnd, blickte ich über das Meer und traute meinen Augen nicht: Eine Gruppe Delfine schwamm nur 5-6 Meter vom Strand entfernt. Salalah ist wohl auch eine der wenigen Destinationen die fast noch unbekannte Tauchreviere bieten.

Bei einer Jeepsafari auf eine Hochebene hatten wir auch die Möglichkeit Einheimische kennen zu lernen. Viele Omanis leben auch heute noch sehr einfach und sie alle verehren ihren Sultan. Er hat das Land in den letzten 30 Jahren sehr positiv verändert. So gab es vor seiner Regierungszeit unter 10 Schulen im ganzen Land, mittlerweile gibt es 40.000. Die westlich orientierte Regierungsweise des Sultans hat den Oman in den letzten 40 Jahren weit voran gebracht – er hat sein Land und sein Volk vom Mittelalter in die Moderne geführt.

Dromedare, Ziegen und Minikühe

Die Sraßen sind gut ausgebaut und übersichtlich und auch ein Mietauto kann man problemlos und sorgenlos übernehmen. Aber Vorsicht Dromedare, Ziegen und Kühe leben hier frei und laufen gerne auf der Straße. Vor allem die Kühe wirkten gegen unsere europäischen Milchmaschienen winzig. Die Gegend ist neben den Straßen kahl und trocken aber zur Regenzeit von September bis Oktober wird der Süden rund um Salalah in eine grüne Oase verwandelt.

Weihrauch

Einige der ältesten Weihrauchbäume der Welt befinden sich in Salalah. Unser Guide erklärte uns am Weihrauchmarkt den Unterschied zwischen hochwertigem und eher schlechten Weihrauch. Umso weißer und heller das Harz ist umso höher ist die Qualität.

 

Mein Fazit: Der Oman ist ein aufstrebendes, sicheres und beeindruckendes Land mit traumhaften Stränden im Süden und einer modernen Hauptstadt im Norden. Ich bin auf alle Fällte ein Fan und komme bestimmt wieder, denn es gibt noch viel zu sehen.

VAE – Dubai

Vom unbekannten Wüstenstaat zur Weltmetropole. In 30 Jahren haben die VAE wohl eine unglaubliche Wandlung hingelegt – Dank Erdöl. Für mich ist Dubai die Stadt der Superlative, alles muss noch höher, noch schneller, noch größer und noch schöner sein. Ja und selbst dann ist es noch nicht genug.

Best Airline – Emirates

In der Business Class ging es, im Airbus 380, von Wien, in 5,5 Stunden, nach Dubai. Nach einem Gläschen Champagner und einem frischen Saft aus meiner eigenen Minibar,  stellte ich meinen Sitz, vollautomatisch in eine waagrechte Position und streckte meine Beine durch. Dem vielen Platz sei Dank! Das Entertainment Programm von Emirates lässt keine Wünsche offen, eine sehr große Film- und Serienauswahl, auch in deutscher Sprache, überzeugen. Nach dem ich mein 3-Gängiges Menü dann gewählt hatte, kam auch schon die Stewardess mit einem Weißen Tischtuch und einer vollen Ganitur Besteck. Zu meinem Fisch als Hauptspeiße genoss ich ein Gläschen Weißwein.  Wem das noch nicht genug ist der lässt sich an der Bar hinten im Flieger bedienen. Darf es vielleicht ein Cocktail sein?
Fazit – Business Class im A380 von Emirates – Einfach Genial – Danke Emirates.

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Atlantis the palm
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Makronen

Nach Hause ging es dann in der Boeing 777 in der Economy – Sitze in der Exitrow sind schon für kleines Budget zu haben und auch hier ist die Ausstattung der Flugzeuges mehr als in Ordnung- eigener Bildschirm, großes Entertainment Programm, top Kabinencrew, leckeres & reichhaltiges Essen #flyemirates

 

Ras al Khaimah

Dieses Emirat ist die perfekte Destination für einen Badeurlaub im Winter. Eine konstante Temperatur zwischen 23-30 Grad (Oktober-April), top Hotelangebote und eine kurze Flugzeit ab/bis Österreich oder Deutschland macht’s möglich. Schöne ruhige Sandstrände und große Hotelanlagen mit All Inklusive laden zum entspannen ein. Aber um ehrlich zu sein hat mich die Wasserqualität nicht überzeugt – hier gefällt mir der Indische Ozean, mit seinem glasklaren hellblauen Wasser, schon besser auch diesen kann man schon in 6 Stunden ab Wien erreichen – Salalah im Oman.

Aber zurück nach Ras al Khaimah, hier überzeugt vor allem die Nähe zu Dubai und auch der Direktflug ab Wien. Man kann hier auch einiges erleben:

  • Wüstensafari
  • Abendessen unter freieim Sternenhimmel im Beduinencamp
  • Aquaparks
  • Daytrip nach Dubai  (1 h Transferzeit)

Ich empfehle alle denen der Großstadttrubel in Dubai zu viel ist, oder einfach mit Ihrer Familie entspannen möchten, bucht ein Hotel in Ras al Khaimah oder einem anderen Emirat außerhalb von Dubai und Abu Dhabi.

Natürlich darf auch ein kurzer Hotelcheck nicht fehlen:

Hilton Ras Al Khaimah Resort & Spa – für Familien und Paare gleichermaßen geeignet, hochwertige Ausstattung, 1,5 km langer privater Strand, köstliches Essen.

 

Dubai – Stadt der Superlative!

Mein erstes Mal in Dubai war mehr als nur beeindruckend.

Einige Fakten im Check:

  • derzeit höchstes Gebäude der Welt Burj Khalifa, 828m
  • höchstes Riesenrad der Welt – aktuell im Bau
  • eines der luxuriösersten Hotels der Welt: Burj Al Arab
  • Das größte Riesenrad der Welt befindet sich gerade in Bau

Im Zentrum, umgeben vom Creek, reiht sich ein Hochhaus an das andere. Sogar die Shoppinmall ist alles andere als gewöhnlich. Oder kennt ihr eine Mall mit Aquarium und Eislaufplatz? Am Abend empfehle ich einen Besuch des Walks, hier heißt es für die Reichen und Schönen Sehen und Gesehen werden. Hier reihen sich Ferraris an Lamborghinis. Wer Dubai hautnah erleben möchte sollte hier ein Hotel buchen. z. B. Amwaj Rotana*****

Aber natürlich ist die Region rund um den Walk nicht gerade die günstig. Etwas außerhalb sind die Hotels um einiges günstiger und bieten oft den gleichen Luxus. Ich selbst durfte zwei Nächte im Westin al Habtoor City***** verbringen. Der Pool war zwar noch nicht fertig, aber der Rest des Hotels hat seine 5* auf alle Fälle verdient. Die Lage direkt am Creek ist auch für Jogger sehr interessant, da sich dieser gut für eine morgendliche Runde eignet. Entfernung zum Burj Khalifa – 5 Minuten mit dem Taxi.

Die Wohl größte Baustelle der Welt

Obwohl die Megacity schon sehr beeindruckend ist wird immer noch gebaut. Baukräne und Gastarbeitern sei Dank. Scherz bei Seite, es leben aktuell mehr Gastarbeiter als Einheimische in den Vereinten arabischen Emiraten.

Taxi fahren in Dubai

Preiswert – ACHTUNG wenn ihr kein Taxometer sehen könnt zuerst den Preis verhandeln.

Dhow Cruise in der Marina

Die Marina lässt sich am Besten bei einer Bootstour erkunden. Aber Achtung Ich würde es nicht mit Mittagessen buchen, denn das Essen findet an Deck statt was bei Sonnenschein schon einmal sehr heiß werden kann.

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Souk – Gewürz und Goldmarkt

In der sogenannten Altstadt von Dubai haben wir den Gewürz- und Goldmarkt besucht. Auf den engen Gassen drängen sich viele Menschen über die Märkte die sich gleich nebeneinander befinden. Es ist nett wenn man es einmal gesehen hat, das wars dann aber auch. Auf alle Fälle kann man hier feilschen und handeln.

Nasimi Beach

Einer der angesagtesten Beachclubs auf der Palme. – top Location #atlantisthepalm

 

Mein Fazit: Dubai ist für einen Stopover für 2-3 Tage gut geeignet, länger würde ich nicht bleiben, denn dann hat man wirklich alles gesehen – Perfekte Kombi: Baden in Ras al Khaimah und 2-3 Tage Dubai dran hängen.

 

Ein Dank an  FTI  – Reiseveranstalter, der diesen Trip möglich gemacht hat.

Korfu

Eine grüne Insel überzogen mit Olivenhainen, wunderschönen Stränden und voller griechischer Freundlichkeit.

Für mich ist Korfu eine der schönsten griechischen Inseln, die ich kenne. Besonders gefällt mir dass es nicht karg ist, sondern durch grün überzogenen Olivenhänge beeindruckt. Egal an welchem Ort man ist, man fühlt sich immer wie in einem großen Dorf. Die Menschen scheinen hier wirklich offen und freundlich zu sein.

Gut man muss ehrlich sagen die Hotellerie auf der Insel ist nicht die Beste, allerdings gibt es auch einige kleine nette Häuser die auf alle Fälle zum Bleiben einladen.

Die Inselhauptstadt – Korfu

Es war für mich ein besonderes Gefühl durch die kleinen Straßen und engen Gassen der Altstadt zu spazieren. Ganz besonders stolz war ich auf die Entdeckung eines kleinen Gewürzshops mitten in der Innenstadt. Auf ca. 5 Quadratmeter, waren unzählige Griechische Kräuter und Gewürze verteilt, ein Paradies für jeden Fan der griechischen Küche. #sweetandspicy

 

Westen – Paleokastritsa

Unzählige kleine Buchten und Sandstrände findet man in der Nähe von Paleokastritsa und auf der westlichen Seite der Insel. Paleokastritsa ist ein Traum für alle Individualisten unter uns. Man mietet sich ein Boot und einen Roller oder Motorrad und fährt damit die kleinen Buchten ab, an denen man wenn man möchte ganz für sich alleine ist. Auch das gleichnamige Kloster ist einen Besuch wert.

Meine Hotelempfehlung: Odysseus Hotel*** 
Ein kleines, nettes Hotel perfekt für Individualisten und Pärchen. Wer gerne neu renovierte Zimmer hat der bucht am besten die Kategorie Superior.

Luxus pur: Sensimar Grand Mediterraneo Resort & Spa*****
An einer kleinen Badebucht gelegen ist das Hotel besonders für Paare gut geeignet, Luxus pur in einer ruhigen Umgebung.

 

Achilleion Palast

Als Österreicher sollte man diesen auf alle Fälle gesehen haben. 1890 ließ Kaiserin Elisabeth diesen Palast errichten zahlreiche Statuen spiegeln, ihr Interesse an der griechischen Mythologie wieder. Am beeindruckensten empfand ich die Statue des Achilles, die von hoch oben über die Weiten der Insel bis zum Meer blickt.

 

Norden – Roda, Sidari, Acharavi

Im Norden Korfus findet man fast überall Sandstrände. Die Orte Roda und Acharavi sind für Familienurlaub und Ruhesuchende perfekt geeignet. Wo hingegen der Ort Sidari, als Patyort gilt.

Meine Hotel Empfehlung für Familien: Mitsis Roda Beach**** Roda
Abgesehen vom verwendeten Stoffmuster der Vorhänge und Betten, gibt es nichts zu beanstanden. Viele Pools, großes Zimmer, Wasserrutsche und gutes Essen.

Für Paare und Individualisten: Acharavi Beach***+ Acharavi

 

Osten – Moraitika

Diese Seite der Insel hat hauptsächlich kurze Kiesstrände, wen das nicht stört findet auch hier einige nette Hotels.Wer gerne in Nähe der Hauptstadt wohnt ist in Kontokali oder Gouvia gut aufgehoben.

Meine Hotel Empfehlung: Hotel Delfinia**** Moraitika
Sowohl für Familien als auch für Paare gut geeignet. Flach abfallender Kiesstrand und leckeres Essen. Auch hier gilt wer gerne ein neues renoviertes Zimmer hätte sollte die Zimmerkategorie Superior buchen.

Für Luxusfans: Kontokali Bay*****
Tolle Zimmer, ein schöner Strand aber auch etwas abgelegen. Für besondern Luxus sorgen die Zimmer mit privatem Pool.

 

Mein Resume:

Für mich eine der bisher schönsten griechischen Inseln die ich kenne. Natürlich ist es im Sommer auch hier  touristisch, aber bei weitem nicht so sehr wie auf Kreta oder Rhodos, wer es gerne ruhig hat und unter den Einheimischen sein möchte kommt einfach in der Vor- oder Nachsaison. Eine Erkundungstour mit dem Mietwagen oder Roller sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Natürlich darf auch ein Besuch einer griechischen Taverne nicht fehlen – ich empfehle einfach einmal mutig sein und einfach einmal 5-6 Meses, je nach Personenanzahl, bestellen.

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Madeira

Madeira!

Eine grüne Insel voller dichtem Urwald, tosender Wasserfälle, hügeliger Landschaft, schöner Aussicht, gutem Essen und portugiesischem Charme.

Schon die Landung war alles andere als das was ich erwartete. Sanft nahe zu ohne ein ruckeln landeten wir, auf einer der schwierigsten und gefährlichsten Landebahnen Europas. Wir entschieden uns trotz vieler Warnungen, vor enger und steiler Straßen ein Mietauto zu buchen, welches uns 1 Woche lang rund um die Insel fuhr.

Unterwegs mit dem Mietauto:
Hierzu muss ich sagen es stimmt die Straße sind wirklich eng und steil. Das Straßensystem ist gut ausgebaut und die Hauptstraße rund um die Insel ist perfekt in Schuss. Empfehlenswert ist es, sich vorab über mögliche Straßensperren zu informieren, damit es einem nicht wie uns geht und man vor versperrten Wegen steht. Langsames fahren ist auch empfehlenswert, denn hinter jeder Kurve könnte dich ein kleiner Felsen oder ein Häufchen Steine erwarten. #kurvenreich #tunnel #steinschlag

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Unser Flitzer – vorab gebucht im Reisebüro!

Warm aber Nass!
Insgesamt waren die 8 Tage die wir auf der Insel verbrachten recht warm, es hatte im Durchschnitt 20-25 Grad. Leider hat es 3 Tage geregnet, 1 Tag davon durchgehend, es gilt wenn eine Wolke über der Insel hängt, dann bleibt sie dort bis sie leer ist. An den Küstenregionen war es meistens trocken auch wenn es im Landesinneren geregnet hatte. Aber vor plötzlichem Platzregen ist man nirgends sicher.

Wandern bis zur Ostspitze von Madeira…
Wir starteten unsere Tour rund um die Insel im Osten und blieben für unsere erste Übernachtung in der Nähe von Canical, im  Hotel Quinta do Lorde. Am nächsten Tag fuhren wir am Morgen ganz an die Ostspitze der Insel und erwanderten Ponta Sao Lorenco. Bei leichtem Regen und vorerst schwachem Wind begaben wir uns auf den gut, beschriebenen Weg. Umso weiter wir kamen umso stärker wehte der Wind über die Felsen und Klippen und auch der Regen wurde wieder stärker. Der Boden war aufgeweicht und sehr, sehr schlammig und schmutzig. Wenn es viel geregnet hat ist die Tour auf keinen Fall empfehlenswert. Die Landschaft ist karg, aber meiner Meinung nach schön und bietet viele Aussichtspunkte, Felsformationen und Klippen. Im Vergleich zu den restlichen Wandertouren, kann man hier auch einmal die weiten des Meeres und den Blick über die Landschaft genießen. #Sao Lorenco #Wind

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Ponta da Sao Lorenco

Natur pur im Norden…
Nach unserem schmutzigen, windigen und nassen Erlebnis am Ponta Sao Lorenco fuhren wir durch Santana, bekannt durch die kleinen typischen Häuschen, die Osthälfte der Insel entlang bis nach Sao Vincente. Die Fahrt war spektakulär und vor allem aussichtsreich. Unzählige Miradouros, Aussichtspunkte, lagen auf unserer Strecke die entlang der Küste führte. Der Straßenrand ist mit üppiger grüner Vegetation bewachsen und teilweise fühlten wir uns wie im Dschungel. Sao Vicente ist ein kleiner verschlafener Ort, umgeben von hügeliger Landschaft, mit einigen Restaurants. Unsere Unterkunft, Casa da Piedade war einfach zauberhaft. Ein kleines Haus umgeben von einem wunderschönen Garten mit Pool. Von Sao Vicente aus kann man wunderbar Wanderungen unternehmen. Entweder man fährt mit dem Auto ins Landesinnere oder man bleibt an der Küste und wandert entlang der ehemaligen Küstenstraße.

Hochebene Paul da Serra & Baden in Porto Moniz!
Nach einigen regenreichen Tagen hatten wir nun endlich Sonne. Bei ungefähr 25 Grad fuhren wir zur Hochebene Paul da Serra. Schon die Fahrt entlang der Bergstraße war ein wunderschönes Erlebnis. Von hier aus starteten wir die wohl bekannteste Levadawanderung zu den 25 Quellen und dem Risco Wasserfall. Man sollte sich schon sehr früh auf den Weg machen, da der Weg ansonsten wirklich sehr überlaufen ist. Am Rückweg mussten wir immer wieder warten um an den engen Passagen, vorbei zu kommen, doch der Weg hat sich auf alle Fälle gelohnt. Am frühen Nachmittag erreichten wir Porto Moniz, da es noch immer sonnig war nutzten wir die Möglichkeit in den angelegten Naturbadebecken im Meer zu schwimmen. Wassertemperatur ca. 20 Grad Celsius. dsc_0306

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Westen & Süden
Die Straßen von Porto Moniz nach Ponta do Pargo haben mir am Besten gefallen, große alte Bäume und eine wunderschöne Pflanzenwelt findet man entlang der Strecke. Immer wieder gibt es Picknickplätze neben der Straße. Angekommen am Leuchtturm von Ponta do Pargo, erstreckte sich aus dem Meer ein Regenbogen. Hier waren wir nahe zu alleine ohne jegliche Touristen und konnten das Naturschauspiel genießen.
Vom Westen der Insel fuhren wir dann entlang der Küstenorte Paul do Mar und Jardim do Mar bis zur Praia da Calheta. Die Kombination aus Sonne, einem Strand und einer Beachbar luden uns zum bleiben ein.

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Funchal!
Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir nun in einem Hostel in Funchal. Wir besuchten die klassischen Touristen Attraktionen: Monte, den botanischen Garten und die Rua Santa Maria, mit seinen bunt bemalten Türen. Alles in allem ist die Hauptstadt ganz nett aber beheimatete natürlich auch die meisten Touristen. Das Partyleben hält sich in Grenzen, dafür gibt es aber zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, die wir zu unserer eigenen Verwunderung auch nutzten. Ganz spektakulär fand ich das ablegen der großen Kreuzfahrtschiffe, bei Sonnenuntergang vom Hafen.

Feuer auf Madeira 2016!
Im Sommer 2016 ist ein Teil der Insel bei einem Feuer abgebrannt die Spuren hat man auf alle Fälle, sowohl in der Hauptstadt als auch auf der Südseite von Paul da Serra gesehen. Doch aufgrund des warmen und feuchten Klimas glaube ich dass es schon nächstes Jahr wieder grüne Pflanzen an den schwarzen Hängen geben wird. Zudem gibt es noch ausreichend grüne Flächen und Natur um die Insel zu erleben.

Madeira – klassisch touristisch!
Schon bevor wir auf Reisen gingen wussten wir das Madeira ein klassisches und sehr touristisches Urlaubsziel ist. Es waren für Ende Oktober, Anfang November wirklich sehr viele Touristen unterwegs, vor allem älteres Publikum. Trotzdem ist Madeira landschaftlich sehr beeindruckend, ich empfehle einen Unterkunft außerhalb von Funchal dann hat man auch seine Ruhe.
P.S. tatsächlich konnte ich bei einer Wanderung, Walderdbeeren finden was für mich im November natürlich eine schöne Überraschung war.

Meine kulinarischen Highlights!
Kommen wir nun zu meiner Lieblingsbeschäftigung – ESSEN. Gut und günstig trifft auf alle Fälle zu. Fans von Meeresfrüchten, Fisch und exotischem Obst kommen in Madeira auf alle Fälle auf Ihre Kosten. Vom typischen Touristenmarkt in Funchal war ich nicht sehr begeistert, dafür hat mir das shoppen im klassischen Supermarkt umso mehr Freude bereitet. Vor allem die Auswahl an leckerem Käse und frischem Brot war beeindruckend. Ganz lecker fanden wir das Bolo do Caco, ein rundes Weißbrot mit Knoblauchbutter, dazu eine leckere Fischsuppe und als Hauptgang  gegrillte Sardinen oder darf es lieber Fisch mit Banane sein?

Alles in allem war es ein aufregende Reise, meistens bedingt durch meine Fahrkünste oder meine nicht ganz schwindelfreie Reisebegleiterin. Vor allem bekommt man für wenig Budget richtig tolle Unterkünfte, Mietautos und Essen. Nur der Flug war mit knapp € 300,- ab/bis Wien nicht ganz so billig – Fly Niki.